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Internethandel - der Weg zur "schnellen Mark"?

Viele Internetportale, sei es e-bay, DaWanda o.ä., suggerieren die Möglichkeit auf „die schnelle Mark“. Kurz anmelden, wenig Regularien und schon werden „nebenbei“ schöne Euros hinzu verdient.

Häufig übersehen Privatanbieter dabei, dass schon bei relativ wenigen Verkäufen – e-bay spricht auf seinen Seiten von 25 Verkäufen – die Grenze zur Gewerblichkeit überschritten wird. Aber auch als „Kleinunternehmer“
gibt es genügend Fallstricke.

Allein in Deutschland wurden im ersten Halbjahr 2017   288.800 neue Unternehmen gegründet, davon knapp ein Drittel als Kleinunternehmer und insgesamt 130.100 im Nebenerwerb (Quelle: statista.com). Je nach Produkt oder Dienstleistung, die angeboten wird, ist dies ohne großen Aufwand jederzeit möglich. Häufig jedoch werden wichtige Punkte übersehen, wodurch der schöne Nebenverdienst schnell in Gefahr geraten kann.

1) Kleingewerbe profitieren im Umsatzsteuerrecht von der sog. „Kleinunternehmerregelung“, nach der bis zu einem Umsatz von 17.500 Euro im Geschäftsjahr eine Befreiung von der Umsatzsteuer vorgenommen werden kann. Allerdings wird hierbei gerne übersehen, dass bei unterjährigem Beginn der selbständigen Tätigkeit der erzielte Umsatz auf das Kalenderjahr hochgerechnet wird.

2) Gerade im Internet drohen bei Verstößen gegen Rechtspflichten schnell empfindliche Strafen und teure Abmahnungen. Mittlerweile haben sich diverse Gruppierungen auf die Überwachung dieser Rechtspflichten im Internet spezialisiert und machen damit Geld. So kann der kleinste Fehler ohne die richtige Rechtsform des Unternehmens sehr schnell sehr teuer werden.

3)  Auch für den Kleinunternehmer ist die Steuererklärung früher oder später zu erstellen. Ohne Vorkenntnisse und ohne Unterstützung durch einen Steuerberater oder zumindest durch einen Buchhaltungsservice kann hier leicht wieder Geld verschenkt werden. Zumindest der hierfür notwendige Zeitaufwand auch bei Nutzung einer einfachen Buchhaltungssoftware wird meistens unterschätzt.

Fazit:  Die Kleinunternehmerregelung kann beim Start eines Unternehmens, insbesondere im  Nebengewerbe, eine interessante Angelegenheit sein. Allerdings ist auch hier die Eignung der gewählten Rechtsform für das neue Unternehmen genau zu prüfen und das wirtschaftliche Risiko sollte bestens abgewogen werden. Gerade beim Wunsch nach dem „schnellen Euro“ im Internethandel sollte die Geschäftsidee gut überlegt sein.

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Tags: internethandel, kleinunternehmer, privatanbieter, gewerblichkeit, sperberscholz
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Wenn's läuft - dann läuft's!

IHK Konjunkturklima Frühjahr 2017 in Mittelfranken

Gute Geschäfte und anhaltender Optimismus bescheren der Wirtschaft in Mittelfranken einen Spitzenwert!

Die Geschäftslage der mittelfränkischen Unternehmen hat sich seit Jahresbeginn erneut verbessert: Der IHK-Konjunkturklima-Index legte im Frühjahr um 4,6 Prozentpunkte zu und kletterte auf 132,4 Punkte – den Spitzenwert der letzten sechs Jahre.

Die mittelfränkischen Unternehmen sind hoch zufrieden mit ihrer aktuellen Geschäftslage: Über die Hälfte berichtet, dass sich die Geschäfte seit dem Jahreswechsel nochmals verbessert hätten. 42 Prozent registrieren laut der IHK-Konjunkturumfrage gleichbleibende Geschäfte, nur sechs Prozent vermelden Rückgänge. Auch der Blick in die Zukunft bleibt positiv: Jedes dritte Unternehmen rechnet damit, dass sich die Geschäfte im Sommerhalbjahr noch weiter verbessern. Die anderen gehen von gleichbleibenden Geschäften aus.


Lesen Sie hier die IHK-Veröffentlichung weiter:        http://bit.ly/2r5G8BW


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Tags: ihk, konjunktur, klima, sperberscholz, frühjahr 2017, optimismus, gute geschäfte, unternehmen, mittelfranken, spitzenwert
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Weniger Insolvenzen - höhere Ausfälle!

Im Jahr 2016 sind auf Grund der guten Wirtschaftslage weniger Unternehmen in die Insolvenz gegangen als im Jahr zuvor. Allerdings haben die Gläubiger deutlich mehr Geld dabei verloren. Positive Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt waren hierdurch auch nicht zu vermelden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Erhebung der Creditreform Deutschland.

Externe Gründe tragen immer weniger zu einer Firmenpleite bei, da die Wirtschaftslage sich sehr gut darstellt und sich auch die Zahlungsmoral in vielen Branchen deutlich verbessert hat. Die Ursachen für eine Insolvenz liegen zunehmend in internen Managementfehlern, so die Analyse der Creditreform. Im letzten Jahr wurden 21.700 Insolvenzen verzeichnet, ein Minus von 6,4% gegenüber dem Vorjahr. Seit der Einführung der neuen Insolvenzordnung im Jahr 1999 ist die die niedrigste zahl an angemeldeten Insolvenzen überhaupt. Allerdings zeigt die Untersuchung auch, dass in Zeiten guter Konjunkturlage gerade kleine Unternehmen betroffen sind. So hatten rund 82% der insolventen Unternehmen weniger als fünf Mitarbeiter.

Hier der komplette Artikel der Creditreform:
bit.ly/2kzhGnA

 

 

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Tags: insolvenz, konjunktur, creditreform, sperberscholz
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Kleine Unternehmen zahlen schlecht!

Die Creditreform hat ihren aktuellen Zahlungsindikator Winter 2015/2016 veröffentlicht.

Kleine Unternehmen (bis 50 Mitarbeiter) haben demnach nur einen Anteil von 26% an den offenen Forderungen in Deutschland, sind aber mit 79% an den überfälligen Rechnungen beteiligt. So schöpfen diese Untrnehmen eingeräumte Zahlungsfristen nicht nur vollständig aus, sondern zahlen durchschnittlich erst 2 Wochen nach Fälligkeit.

 

   mehr:  bit.ly/1pcV4IP

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Tags: zahlungsverzug, zahlungsfrist, offene forderungen, creditreform, sperberscholz
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Auf dem Weg zum ALL TIME HIGH!

. . .   aber nicht alle kommen mit!

Die positive wirtschaftliche Entwicklung in Mittelfranken setzt sich auch im Herbst fort. Mehr als 90% der heimischen Unternehmen sind mit ihrer Geschäftslage zufrieden, fast die Hälfte vermeldet eine Verbesserung gegenüber dem stabilen ersten Halbjahr 2015, so eine Veröffentlichung der IHK Mittelfranken.

 

bit.ly/1ZQQhed

Bundesweit erreicht der gute Konjunkturtrend jedoch nicht alle Unternehmer. Seit dem Jahr 2006 hat sich die Zahl der Selbständigen, die zusätzlich zu ihrem Gewinn noch Hartz IV - Unterstützung erhalten, nahezu verdoppelt. Dies stellt das Online-Magazin "Impulse" in einer Veröffentlichung aufgrund einer Meldung der "Ruhr Nachrichten" fest.
Fast 118.000 Selbständige beziehen Hartz IV !
bit.ly/1W2ldU6

Wenn auch an Ihnen der positive Konjunkturtrend vorbei zugehen scheint, ist es Zeit, Veränderungen vorzunehmen. Gerne vereinbaren wir ein kostenfreies Erstgespräch:

Tel.: 0911 / 366 37 27
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