29.07.2013
10:17

Attraktives Aussehen ein Kündigungsgrund?

  Kann ein Unternehmer seiner Mitarbeiterin kündigen, wenn er sich durch ihr attraktives Aussehen in seiner Arbeit und Lebensweise beeinflusst fühlt?

  Offenbar schon - zumindest im Staat Iowa, USA, ist gutes Aussehen ein Kündigungsgrund, wenn ein Mann seine Hormone nicht mehr kontrollieren kann. Hier hat ein Zahnarzt seiner Assistentin nach 10 Jahren Zusammenarbeit gekündigt, weil er durch ihre Attraktivität sein Geschäft, seine Ehe und das Wohl seiner Familie gefährdet sah. Die Gerichte gaben dem Unternehmer in zwei Instanzen recht

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Tags: kündigung, kündigungsgrund, sperberscholz
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26.07.2013
16:45

Gründer braucht das Land!

Gründer braucht das Land!

   Anzahl der Existenzgründungen weiter rückläufig.

Laut dem Bonner Institut für Mittelstandsforschung wurden im vergangenen Jahr 346.000 Unternehmensgründungen registriert (401.000 in 2011). Dies ist die niedrigste Anzahl von Existenzgründungen seit dem Jahr 2000.

Die Zurückhaltung bei der Existenzgründung hat vielerlei Ursachen. Die Modifizierung des Gründungszuschusses ist sicherlich eine Ursache, ebenso wie der derzeitige Fachkräftsmangel, der viele Arbeitnehmer in ihren Jobs hält.

2006 wurde der Gründungszuschuss eingeführt, um Existenzgründungen aus der Arbeitslosigkeit zu erleichtern. Seit Ende 2011 ist diese Subvention keine Pflichtleistung der Bundesagentur für Arbeit mehr, sondern eine Ermessensleistung. Und somit besteht kein Rechtsanspruch mehr.

Dies spiegelt sich deutlich in den Gründungsmotiven wieder. Wurden im Jahr 2011 noch 63% der Unternehmen "aus der Not heraus" gegründet, beträgt diese Quote im vergangenen Jahr nur noch 50%. Die andere Hälfte der "Jungunternehmer" hat diesen Weg aus echter Passion heraus gewählt.


Quelle: DIHK Gründerreport 2013

Gründer gehen heute mit einer besseren Vorbereitung an den Start. Markteinschätzungen, Marktanteile, Preiskalkulation, Businesspläne werden intensiver vorbereitet und so hat der Gründer einen realistischeren Blick auf sein Vorhaben. Die Einschätzung eines Außenstehenden, der sich ausführlich mit dem Start Up und der Existenzgründung beschäftigt und alle Komponenten analysiert, ist außerdem eine wichtige Hilfe.

Viele Selbständige machen sich unüberlegt und vorschnell auf den Weg, so dass laut KfW jedes dritte Start Up innerhalb der ersten drei Jahre insolvent wird. Mit einer kompetenten Unterstützung, die übrigens auch durch EU-Mittel bezuschusst wird, können viele Klippen umschifft werden. Auch hier ist der Freistaat Bayern Vorreiter mit seinem "Vorgründungscoaching", das schon von der ersten Idee an unterstützen kann.

Existenzgründungen sind wichtige Bausteine in unserem Wirtschaftssystem. Innovative, frische Ideen umsetzen, im Wettbewerb erfolgreich mitmischen - das wünscht sich jeder Neuunternehmer. Mit der richtigen Vorbereitung und Unterstützung ist dies möglich: www.sperberscholz.de



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Tags: existenzgründung, gründungszuschuss, sperberscholz, gründer
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Neue Partnerschaftsgesellschaft

  eine neue Rechtsform für Freie Berufe

Mit der Partnerschaftsgesellschaft mit beschränkter Berufshaftung (PartGmbB) wurde eine neue Rechtsform für Freie Berufe vom Bundestag beschlossen. Das neue Gesetz bringt auch deutliche Vorteile für Mandanten.

Angehörige der Freien Berufe können sich schon bald in einer neuen Rechtsform organisieren. Im Juni hat der Bundestag das Gesetz zur Einführung einer Partnerschaftsgesellschaft mit beschränkter Berufshaftung (PartGmbB) verabschiedet. Damit schafft die Bundesregierung eine Alternative zu der - insbesondere von Rechtsanwaltskanzleien häufig gewählten - englischen Limited Liability Partnership (LLP).

Die neue PartGmbB bietet Rechtsanwälten, Steuerberatern, Wirtschaftsprüfern und vereidigten Buchprüfern die Möglichkeit, die Haftung für berufliche Fehler auf das Vermögen der Gesellschaft zu beschränken. Voraussetzung ist allerdings der Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung, wobei die Mindestsumme bei Rechtsanwälten 2,5 Mio. Euro und bei Steuerberatern, Wirtschaftsprüfern und vereidigten Buchprüfern jeweils 1,5 Mio. Euro beträgt. Von den neuen Haftungsregelungen profitieren daher nicht nur die Kanzleigründer, sondern aufgrund des wesentlich verbesserten Versicherungsschutzes auch die Mandanten. Denn die Mindestversicherungssumme pro Versicherungsfall bei der Berufshaftpflichtversicherung etwa von Anwälten liegt momentan bei 250.000 Euro.

Dem neuen Gesetz zur Einführung der neuen PartGmbB hat der Bundesrat noch vor der Sommerpause Anfang Juli zugestimmt. Das Gesetz wurde somit im Bundesgesetzblatt bereits veröffentlicht und ist in Kraft getreten.

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Tags: partnerschaftsgesellschaft, sperberscholz, beschränkt, berufshaftung
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Drum prüfe wer sich ewig bindet . . . damit er die richtige Bank auch findet!

  . . . denn ab 2018 müssen Inhaber und Kunden marode Banken retten.

Die Rettung maroder Banken kostete den Steuerzahler Milliarden. Laut EU-Kommission 4,5 Billionen Euro allein in den Jahren 2008 - 2011. Nun müssen auch die Inhaber und die Kunden im Notfall bluten. Der Staat springt nur noch als "letzter Retter" ein.

Nach langen Verhandlungen war man sich in Brüssel dann doch einig. Die Bankkunden und Anleger sollen ab 2018 direkt zahlen, um Banken aus prekären Situationen zu retten. Auf diese Weise will die EU Staatskassen und Steuerzahler schonen. Jetzt muss nur noch das Europaparlament zustimmen.

Als erstes werden dann die Eigentümer der betroffenen Bank, meistens Aktionäre, herangezogen. Danach sind die Anleihenbesitzer an der Reihe. In letzter Konsequenz folgen dann die Gläubiger der Bank, sprich Sparer, die Einlagen bei der Bank unterhalten. Allerdings sind das nur vermögende Sparer und Firmen mit Einlagen von mehr als 100.000 Euro. Kundengelder bis zu diesem Betrag sind auf Grund der gesetzlichen Einlagensicherung geschützt.

Mindestens acht Prozent der Verbindlichkeiten gegenüber den Anlegern einer Bank sollen eingesetzt werden, um Verluste abzudecken. Die Staaten können in Sonderfällen bestimmte Einlagen ausnehmen. Genügt das Geld aus der Gläubigerhaftung nicht zur Rettung, wird der nationale Abwicklungstopf angezapft, den die Banken selbst über Abgaben speisen. Zehn Jahre bekommen die EU-Staaten Zeit für den Aufbau dieser "Abgabe-Fonds". Der deutsche Fonds beträgt derzeit 1,3 Milliarden Euro, das entspricht kaum einem Zehntel der Zielgröße, die spätestens 2023 erreicht sein muss. Hier müssen die Banken also noch kräftig einzahlen. Übringens wurde allein für die Rettung der Commerzbank AG im Jahr 2008 ein Betrag von 18 Milliarden vom Staat bereitgestellt.
Wenn dann immer noch Geld fehlt, kann der Staat einspringen.

Was bedeutet das für den Anleger?

Künftig werden die Aktionäre, die Anleihekäufer, die Sparer und Anleger verstärkt darauf achten müssen, welcher Bank sie ihr Vermögen anvertrauen. Jeder Anleger wird ganu hinsehen, wenn Banken wieder negativ in den Schlagzeilen auftauchen - denn vielleicht hat gerade die eigene Hausbank Geld mit risikoreichen Geschäften verzockt. Und eventuell erscheinen im Anschluss dann auch noch unschöne Gesprächsmitschnitte der Mitarbeiter  "wie elegant haben wir doch wieder das Kundenkapital vernichtet und dabei richtig gut verdient!"

Übrigens: die Reform der Einlagensicherung steht noch bevor!

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Tags: bankenrettung, sperberscholz, anlegerhaftung, kundenhaftung
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04.07.2013
17:39

Polizei muss Parkschein zahlen!

  Wenn die Polizei nicht gerade einen Blaulicht - Einsatz hat, muss sie künftig für das Parken zahlen.

Das ist kein Witz! So sieht es in der Hauptstadt Berlin eine Verwaltungsordnung vor, die nun endgültig in Kraft getreten ist. Die Polizisten sind angehalten aus diesem Grund künftig "ausreichend Barmittel zur etwaigen Gebührenverauslagung mitzuführen".

Alle Polizeifahrzeuge müssen ab sofort in den vorhandenen Parkraumzonen ein Parkticket ziehen, egal ob Funkstreife oder Zivilfahrzeug. Wenn die Polizei daher künftig bei einem gemeldeten Einbruch zu spät kommt, liegt dies nicht an der zu langen Anfahrt, sondern daran, dass die Beamten erst 20 Minuten lang einen Parkplatz suchen müssen und das Ticket hierfür lösen.

Die Beamten haben den Kollegen vom Ordnungsamt schon "Krieg angedroht", wenn sie ihre Knöllchen an Polizeifahrzeuge verteilen. Zur Lösung des Konflikts wird nun diskutiert, die zivilen Polizeifahrzeuge mit Quitsch-Entchen hinter der Windschutzscheibe zu kennzeichnen, damit sie keinen Strafzettel erhalten. So berichtet es auf jeden Fall der Berliner Tagesspiegel online am 28.3. und am 5.4.2013.

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Tags: sperberscholz, polizei, zahlen, parkschein, kurioses
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