Wie sieht's in Franken aus?

Das Frankenbarometer - gespeist aus den Daten der Creditreform und der Bundesagentur für Arbeit - weist im 2. Quartal 2014 im fränkischen Raum teilweise verschlechterte Daten aus.

Allerdings liegt noch kein Grund zur Sorge vor.
Der Bonitätsindex hat sich etwas verschlechtert, ist aber gegenüber den Jahren 2011 und 2012 noch immer ausgezeichnet. Ein gutes Zeichen, denn dieser Index ist der Maßstab für die wirtschaftliche Stabilität und Zahlungsfähigkeit der Unternehmen. Aufgebaut ist er nach dem Schulnotenprinzip.


Unschön ist jedoch die Zahl der gestiegenen Insolvenzen in der Region, während dessen bundesweit die Insolvenzanträge zurückgehen. "Treiber" sind hier Kleinstgewerbler, die während der schwierigen Arbeitsmarktlage meist ein Dienstleistungsunternehmen gründeten und es jetzt wieder aufgeben müssen.

Unverändert positiv die ausgewiesenen offenen Stellen, die derzeit um 17,3% höher liegen als noch im Juni 2013. Gesucht werden Arbeitskräfte vor allem von Zeitarbeitsfirmen, dem Handel, dem verarbeitenden Gewerbe und im Gesundheits- und Sozialwesen.

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Tags: frankenbarometer, bonitätsindex, konjunktur, sperberscholz
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