24.02.2017
13:52

Wann zahlen Ihre Kunden?

Ooops, das dauert aber:
Die Gesamt-Forderungslaufzeit hat sich gegenüber dem Vorjahr weiter verschlechtert, so die Analyse des Zahlungsverhaltens durch die Creditreform Deutschland. Ein Unternehmer wartet aktuell durchschnittlich mehr als 42 Tage bis er sein Geld erhält.

Im 2. Halbjahr 2016 mußten Lieferanten und Leistungserbringer  durchschnittlich 42,29 Tage warten bis die Rechnung bezahlt wurde, im Vorjahreszeitraum nur 40,78 Tage. Gläubiger erweiterten das Zahlungziel auf im Schnitt 32,28 Tage.


Dies bedeutet, dass der durchschnittliche Zahlungsverzug bei B2B-Geschäftstransaktionen sich im 2. Halbjahr 2016 auf 10,01 Tage belief. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres lag der Verzug mit 9,96 Tagen zwar nur unwesentlich niedriger, allerdings lag das eingeräumte Zahlungsziel kürzer. In sechs der zehn analysierten Wirtschaftsbereiche kam es im Zeitraum Juli bis Dezember 2016 zu einer Verschlechterung des Zahlungsverhaltens.

Dies belastet die Liquidität des Lieferanten bzw. des Leistungserstellers,  der hier seine Aufwendungen für den Auftrag vorfinanzieren muss.  Zudem besteht bei zunehmenden Zahlungsverzögerungen stets eine erhöhte Gefahr eines Forderungsausfalls.

Der durchschnittliche Zahlungsverzug von Schuldnern der Rechtsform Unternehmergesellschaft (UG haftungsbeschränkt) war mit 18,08 Tagen erneut am höchsten. Trotz eines knapp bemessenen Zahlungsziels (21,85 Tage) dauerte es hier in der Summe fast 40 Tage, bis die Gläubiger ihre Forderungen realisieren konnten.

Hier der komplette Artikel der Creditreform mit detaillierten Zahlen aus einzelnen Wirtschaftsbereichen:
http://bit.ly/2mkhRlN

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Tags: zahlungsverzug, verzug, forderung, forderungslaufzeit, zahlungsziel, liquidität, schuldner, sperberscholz
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17.02.2017
15:51

Soziale Absicherung - Tipps für Mittelstand und Existenzgründer

Eine wesentliche Komponente bei der Planung der privaten Vorsorge für Unternehmer und Existenzgründer ist die persönliche soziale Absicherung bei Krankheit, Unfall und Alter. Die Regelungen sind komplex und es ergeben sich häufiger gesetzliche Änderungen.

Erste Fragen dazu beantwortet die aktualisierte DIHK-Publikation „Soziale Absicherung 2017“. Sie fasst die wichtigsten Regelungen für Selbstständige zur Kranken-, Renten-, Unfall-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung zusammen. Diese Broschüre ist für alle Unternehmer und auf jeden Fall für Existenzgründer empfehlenswert.

Für die Auflage 2017 wurden die Rechengrößen und Beispielrechnungen an die aktuellen Werte angepasst und rechtliche Änderungen eingearbeitet.

Die 60-Seitige Broschüre ist bei der DIHK für € 6,20 zzgl. Versandkosten zu bestellen:
http://www.dihk-verlag.de/Soziale-Absicherung-2017.html


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Tags: existenzgründung, absicherung, sozial, dihk, unternehmer, sperberscholz
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Weniger Insolvenzen - höhere Ausfälle!

Im Jahr 2016 sind auf Grund der guten Wirtschaftslage weniger Unternehmen in die Insolvenz gegangen als im Jahr zuvor. Allerdings haben die Gläubiger deutlich mehr Geld dabei verloren. Positive Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt waren hierdurch auch nicht zu vermelden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Erhebung der Creditreform Deutschland.

Externe Gründe tragen immer weniger zu einer Firmenpleite bei, da die Wirtschaftslage sich sehr gut darstellt und sich auch die Zahlungsmoral in vielen Branchen deutlich verbessert hat. Die Ursachen für eine Insolvenz liegen zunehmend in internen Managementfehlern, so die Analyse der Creditreform. Im letzten Jahr wurden 21.700 Insolvenzen verzeichnet, ein Minus von 6,4% gegenüber dem Vorjahr. Seit der Einführung der neuen Insolvenzordnung im Jahr 1999 ist die die niedrigste zahl an angemeldeten Insolvenzen überhaupt. Allerdings zeigt die Untersuchung auch, dass in Zeiten guter Konjunkturlage gerade kleine Unternehmen betroffen sind. So hatten rund 82% der insolventen Unternehmen weniger als fünf Mitarbeiter.

Hier der komplette Artikel der Creditreform:
bit.ly/2kzhGnA

 

 

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Tags: insolvenz, konjunktur, creditreform, sperberscholz
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