24.06.2013
15:07

Alle reden über SEPA - Wir auch!

  SEPA - "Single European Payments Area" kommt und damit kommt viel Arbeit auf die Buchhaltung der Firmen zu. Ermächtigungen von Kunden müssen neu eingeholt werden, Fristen werden geändert und auch das Brief- und Rechungspapier sollte geändert werden.

Die Umstellung erfolgt zwar erst in neun Monaten, dennoch sollten Sie sich schon jetzt darauf einstellen - auf SEPA, den neuen Standard im europäischen Zahlungsverkehr. Wichtigste Änderung: Kontonummer und Bankleitzahl gehören der Vergangenheit an. Sie werden durch die IBAN (International Banking Account Number) und den BIC (Business Identifier Code) ersetzt. Viele Unternehmen nennen auf Rechnungen bereits seit geraumer Zeit diese Codes, ohne sie waren aus dem Euro-Ausland Überweisungen gar nicht möglich. Beim Nachdruck Ihres Brief- bzw. Rechnungspapiers sollten Sie IBAN und BIC also in jedem Fall nennen, nach dem 1. Februar 2014 können Sie Ihre bisherigen Kontoinformationen, also Kontonummer und Bankleitzahl, ganz weglassen.

Schwieriger wird's bei Lastschriften. Hier wird das bisherige Verfahren ebenfalls abgeschafft, aus der "Einzugsermächtigung" wird dann die "SEPA-Basislastschrift". Bis zu acht Wochen (!) kann der Bezahler dann verlangen, dass der Betrag zurückerstattet wird. Anders bei der "SEPA-Firmenlastschrift", hier gibt es für den Zahlungspflichtigen keinen Erstattungsanspruch. Dazu allerdings müssen Sie von Ihren Kunden ein entsprechendes Mandat einholen (Beispiel) und bei der Bundesbank (http://www.bundesbank.de) eine "Gläubiger Identifikationsnummer" beantragen.

Die SEPA-Umstellung bringt aber auch Vorteile: Die Überweisung muss innerhalb eines Tages beim Empfänger gutgeschrieben werden. Außerdem kosten die EU-Auslandsüberweisungen dann genauso viel wie Inlandsüberweisungen.

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Tags: sepa, sperberscholz, lastschrift, einzugsermächtigung, iban, bic
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  • 1 Kommentar(e)
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Gravatar: SophieSophie
13.05.2014
09:58
Ich bin gespannt

Natürlich bringt eine solche Umstellung auf SEPA viel Arbeit mit sich, aber aus meiner Sicht haben alle genug Zeit, um sich darauf einzustellen und wenn dadurch der Zahlungsverkehr sicherer werden soll, dann sollte es im Interesse eines jeden sein, schnellstmöglich darauf umzustellen.

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