Weniger Insolvenzen - höhere Ausfälle!

Im Jahr 2016 sind auf Grund der guten Wirtschaftslage weniger Unternehmen in die Insolvenz gegangen als im Jahr zuvor. Allerdings haben die Gläubiger deutlich mehr Geld dabei verloren. Positive Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt waren hierdurch auch nicht zu vermelden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Erhebung der Creditreform Deutschland.

Externe Gründe tragen immer weniger zu einer Firmenpleite bei, da die Wirtschaftslage sich sehr gut darstellt und sich auch die Zahlungsmoral in vielen Branchen deutlich verbessert hat. Die Ursachen für eine Insolvenz liegen zunehmend in internen Managementfehlern, so die Analyse der Creditreform. Im letzten Jahr wurden 21.700 Insolvenzen verzeichnet, ein Minus von 6,4% gegenüber dem Vorjahr. Seit der Einführung der neuen Insolvenzordnung im Jahr 1999 ist die die niedrigste zahl an angemeldeten Insolvenzen überhaupt. Allerdings zeigt die Untersuchung auch, dass in Zeiten guter Konjunkturlage gerade kleine Unternehmen betroffen sind. So hatten rund 82% der insolventen Unternehmen weniger als fünf Mitarbeiter.

Hier der komplette Artikel der Creditreform:
bit.ly/2kzhGnA

 

 

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Tags: insolvenz, konjunktur, creditreform, sperberscholz
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