- Nürnberg, Fürth und Erlangen

Betriebsmittelkredit
Definition:
Der Betriebsmittelkredit ist ein Kredit, der auf dem Geschäftskonto des Unternehmens zur Verfügung gestellt wird, daher auch Kontokorrentkredit. . . . >>

Der Betriebsmittelkredit ist ein Kredit, der auf dem Geschäftskonto des Unternehmens zur Verfügung gestellt wird, daher auch Kontokorrentkredit. Es handelt sich um einen revolvierenden Kredit, d.h., auch nach Rückzahlung steht der --> Kredit in voller Höhe wieder zur Verfügung. Ein Betriebsmittelkredit dient der kurzfristigen Finanzierung von Wareneinkäufen und der Vorfinanzierung vorhandener Außenstände. In der Praxis wird diese vom Kreditinstitut eingeräumte Kreditlinie von vielen Unternehmen zu hohen Zinssätzen mehr oder weniger dauerhaft in Anspruch genommen.




betriebswirtschaftliche Auswertung
Definition:
Die Betriebswirtschaftliche Auswertung (BWA) ist ein wichtiges Instrument zur Steuerung des Unternehmens und basiert in der Regel auf den laufenden Daten der Finanzbuchhaltung. . . . >>

Die Betriebswirtschaftliche Auswertung (BWA) ist ein wichtiges Instrument zur Steuerung des Unternehmens und basiert in der Regel auf den laufenden Daten der Finanzbuchhaltung. Sie zeigt während des Geschäftsjahres zeitnah die Kosten- und Erlössituation auf und gibt somit Auskunft über die aktuelle Ertragslage. Die erste BWA wurde Ende der 1960er Jahre von der DATEV in Deutschland eingeführt. Heute werden in Deutschland monatlich über 2,5 Mio solcher Auswertungen ausgedruckt und Unternehmern als Entscheidungsgrundlage zur Verfügung gestellt. Für Kreditinstitute ist sie ein wesentliches Informationsinstrument für die Beurteilung der  --> Bonität im Rahmen der  --> Kreditwürdigkeitsprüfung bei der Ausreichung von --> Krediten.

Betriebswirtschaftslehre
Definition:
die Betriebswirtschaftslehre (engl.: Business Administration) ist Teil der Wirtschaftswissenschaften . . . >>

Die Betriebswirtschaftslehre (engl.: Business Administration) ist Teil der Wirtschaftswissenschaften. Im Gegensatz zur abstrakteren Volkswirtschaftslehre gibt die Betriebswirtschaftslehre Antworten auf Fragen auf Ebene eines einzelnen Betriebes. Ziel ist es, betriebswirtschaftliche Zusammenhänge darzustellen und Unterstützung bei der Entscheidungsfindung im Unternehmen zu liefern.

Bilanzanalyse
Definition:
Unter Bilanzanalyse versteht man die systematische Untersuchung von Unternehmen an Hand ihrer Jahresabschlüsse . . . >>

Unter Bilanzanalyse versteht man die systematische Untersuchung von Unternehmen an Hand des  --> Jahresabschlusses hinsichtlich ihrer aktuellen, aber auch künftigen, wirtschaftlichen und finanziellen Lage. Zur Erreichung der Ergebnisse werden die  -->  Bilanzkennzahlen  ermittelt, Mehrjahres- und  --> Branchenvergleiche durchgeführt.

Bilanzkennzahlen
Definition:
Bilanzkennzahlen werden an Hand allgemein gültiger Berechnungsgrundlagen (Formeln) aus den Zahlen des Jahresabschlusses eines Unternehmens ermittelt. . . . >>

Bilanzkennzahlen werden an Hand allgemein gültiger Berechnungsgrundlagen (Formeln) aus den Zahlen des  --> Jahresabschlusses eines Unternehmens ermittelt. Sie dienen im Rahmen der --> Bilanzanalyse der Beurteilung der wirtschaftlichen und finanziellen Situation eines Unternehmens und geben u.a. Auskunft über die --> Rentabilität und die --> Liquidität.

Bonität
Definition:
Bonität (aus dem Lateinischen "bonitas" - Beschaffenheit) . . . >>

Bonität (aus dem Lateinischen "bonitas" - Beschaffenheit) 
siehe --> Kreditwürdigkeit

Branchenvergleich
Definition:
Über den Branchenvergleich ist es möglich, ein Unternehmen mit weiteren Unternehmen der gleichen Branche zu vergleichen. Im Rahmen der ... >>

Über den Branchenvergleich ist es möglich, ein Unternehmen mit weiteren Unternehmen der gleichen Branche zu vergleichen. Im Rahmen der -->  Bilanzanalyse werden daher insbesondere von Kreditinstituten durchschnittliche Kennzahlen der Branche als Vergleich herangezogen, um die wirtschaftliche Situation des Unternehmens beurteilen zu können.

Budgetierung
Definition:
Budgetierung bezeichnet den betriebswirtschaftlichen Planungsprozess ... >>

Budgetierung bezeichnet den betriebswirtschaftlichen Planungsprozess mit dem Ziel, einen Überblick über die künftige Geschäftsentwicklung des Unternehmens zu erhalten. Die Budgetierung umfasst verschiedene Teilbudgets,  siehe auch --> Finanzplan

Bürgschaft ohne Bank
Definition:

Bürgschaft ohne Bank ist ein Projekt der einzelnen Bürgschaftsbanken der Bundesländer, in Bayern der Bürgschaftsbank Bayern. Ziel ist es, Existenzgründern und Unternehmern unter bestimmten Voraussetzungen bereits vor Beginn von Finanzierungsverhandlungen mit der Bank notwendige Sicherheiten zu geben und so die Verhandlungsposition zu stärken.

Businessplan
Definition:
Businessplan (Geschäftsplan) ist die Bezeichnung für ein schriftliches Dokument, in dem eine Geschäftsmöglichkeit beschrieben wird ... >>

Der aus dem Englischen übernommene Begriff Businessplan bzw. Business Plan (Geschäftsplan) ist die Bezeichnung für ein schriftliches Dokument, in dem eine Geschäftsmöglichkeit beschrieben wird und die geeigneten Maßnahmen, um diese Geschäftsmöglichkeit zu realisieren. Ein Business Plan wird in der Regel zur Unternehmensgründung erstellt, aber auch von bestehenden Unternehmen zur strategischen Ausrichtung und bei anstehenden Investitionen. Neben der Vorhabensbeschreibung umfasst der Businessplan immer auch eine --> Rentabilitätsvorschau und einen --> Liquiditätsplan. Immer häufiger werden von Kreditinstituten im Rahmen der Prüfung der  --> Bonität detaillierte Planrechnungen für das nächste Geschäftsjahr gefordert.

BWA
Definition:
BWA ist die Abkürzung für "betriebswirtschaftliche Auswertung" ... >>

BWA ist ein in der Finanzbranche durchgängig verwendeter Begriff und steht als Abkürzung für -->  betriebswirtschaftliche Auswertung

Cash Flow
Definition:
Der Cash Flow ist eine betriebswirtschaftliche Messgröße, die den Netto-Mittelzufluss innerhalb einer Periode in einem Unternehmen darstellt. ... >>

Der Cash Flow (CF) ist eine betriebswirtschaftliche Messgröße, die den Netto-Mittelzufluss innerhalb einer Periode in einem Unternehmen darstellt. Es wird unterschieden zwischen dem Cash Flow aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit, der Investitionstätigkeit und dem CF aus der Finanztätigkeit. Der Cash Flow aus der Geschäftstätigkeit gibt Aufschluss über die Selbstfinanzierungskraft des Unternehmens. Er zeigt diejenigen liquiden Mittel (--> Liquidität) auf, die dem Unternehmen aus dem operativen Geschäft zur Verfügung stehen für Ausschüttungen, für die Rückzahlung von Verbindlichkeiten oder für Erweiterungs- und Ersatzinvestitionen.

Controlling
Definition:
Controlling bedeutet nicht wie weitläufig verbreitet "kontrollieren", sondern "regeln, steuern" . . . >>

Controlling  bedeutet nicht wie weitläufig verbreitet "kontrollieren", sondern ist abgeleitet aus dem Englischen "to control" für "regeln, steuern". So wird mit dem Begriff Controlling der betriebswirtschaftliche Gesamtprozess in einem Unternehmen beschrieben, der das Ziel hat, der Geschäftsführung aussagekräftige Auswertungen und Pläne( -->  Planrechnung) zur Verfügung zu stellen, um den unternehmerischen Erfolg zu steigern.

Darlehen
Definition:
Im Finanzwesen ist unter dem Begriff Darlehen ein entgeltlicher Vertrag auf Gegenseitigkeit zu verstehen. ... >>

Im Finanzwesen ist unter dem Begriff Darlehen ein entgeltlicher Vertrag auf Gegenseitigkeit zu verstehen. Der Darlehensnehmer schuldet dem Darlehensgeber einen bestimmten Geldbetrag. Da der Vertrag entgeltlich ist, wird ein vereinbarter Zins fällig. Im Bankwesen spricht man von einem Darlehen, wenn der vereinbarte Zeitraum für die Rückzahlung des Geldbetrages mehr als 12 Monate beträgt. Ein --> Kredit  ist immer kurzfristiger Natur. Im allgemeinen Sprachgebrauch werden die Begriffe Darlehen und --> Kredit  synonym verwendet.

Erscheinungsbild
Definition:
Das Erscheinungsbild bezeichnet das Aussehen eines Gegenstandes oder einer Person. ... >>

Das Erscheinungsbild bezeichnet das Aussehen eines Gegenstandes oder einer Person. Es ist die Summe aller sichtbaren Merkmale. Das Erscheinungsbild vermittelt den ersten Eindruck, der für die weitere Beziehung ausschlaggebend ist. In geschäftlicher Hinsicht entscheidet der Auftritt des Unternehmens, also die Gestaltung der Räume, des Internets, der Flyer und Visitenkarten, neben der Freundlichkeit des Personals über eine positive Kundenresonanz, siehe auch  --> Kundenbindung

Ertragsplanung
Definition:
Die Ertragsplanung ist die rechnerische, zukunftsorientierte Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung ... >>

Die Ertragsplanung ist die rechnerische, zukunftsorientierte Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung unter Berücksichtigung aller geplanten Erlöse und Aufwendungen in einem bestimmten Zeitraum, in der Regel innerhalb eines Geschäftjahres. Häufig wird in diesem Zusammenhang auch der Begriff  --> Rentabilitätsvorschau verwendet.

Existenzgründung
Definition:
Mit Existenzgründung wird die erstmalige Aufnahme einer selbständigen Tätigkeit unabhängig von der Rechtsform des Unternehmens bezeichnet. ... >>

Mit Existenzgründung wird die erstmalige Aufnahme einer selbständigen Tätigkeit unabhängig von der Rechtsform des Unternehmens bezeichnet. Die Existenzgründung umfasst im Hinblick auf die Beantragung --> öffentlicher Fördermittel nicht nur den Zeitraum der Umsetzung von der Geschäftsidee bis zur tatsächlichen Gründung des Unternehmens, sondern darüber hinaus auch die ersten 5 Jahre der unternehmerischen Tätigkeit. So können externe Beratungsleistungen zur Unterstützung der "jungen" Unternehmer durch öffentliche Fördermittel  im Rahmen des  --> Gründercoaching Deutschland in den ersten 5 Jahren der Selbständigkeit bezuschusst werden.

Finanzierungsbedarf
Definition:
Der Finanzierungsbedarf ist die Summe aller Ausgaben, die ein Unternehmen benötigt, um die geplanten Investitionen zu tätigen. ... >>

Der Finanzierungsbedarf ist die Summe aller Ausgaben, die ein Unternehmen benötigt, um die geplanten Investitionen zu tätigen, siehe auch --> Kapitalbedarf.  Im allgemeinen Sprachgebrauch wird unter dem Begriff Finanzierungsbedarf der Geldbetrag verstanden, der durch Fremdmittel - in der Regel durch Bankdarlehen -  gedeckt werden soll.

Finanzierungsberatung
Definition:
Für eine unabhängige Finanzierungsberatung, die Prüfung der angebotenen Konditionen und die Einbindung möglicher öffentlicher Fördermittel sollten Sie einen freien, kompetenten Berater mit entsprechender Finanzierungserfahrung konsultieren. ... >>

Für eine Finanzierungsberatung geht der erste Weg in der Regel zur Hausbank. Ihr zuständiger Firmenbetreuer wird Ihnen entsprechende Angebote für Ihren Finanzierungswunsch berechnen. Allerdings ist er hierbei an die Geschäftspolitik und die Produktvorgaben seines Kreditinstituts gebunden. Für eine unabhängige Finanzierungsberatung, die Prüfung der angebotenen Konditionen und die Einbindung möglicher --> öffentlicher Fördermittel sollten Sie einen freien, kompetenten Berater mit entsprechender Finanzierungserfahrung konsultieren.

Finanzierungskonzept
Definition:
Ein Finanzierungskonzept ist das Ergebnis der Finanzierungsberatung und zeigt die Herkunft der benötigten finanziellen Mittel auf. ... >>

Ein Finanzierungskonzept ist das Ergebnis der --> Finanzierungsberatung und zeigt die Herkunft der benötigten finanziellen Mittel auf. Grundlage für das Finanzierungskonzept ist der errechnete  -->  Kapitalbedarf für die Investition. Häufig wird der Kapitalbedarf zu niedrig berechnet, da später auftretende Ausgaben im Vorfeld der Planung nicht berücksichtigt werden. Dies führt in der Regel zu Nachfinanzierungen, welche die Investiton unter Umständen erheblich verteuern und zu Ausgaben, die in der --> Budgetierung und in der  --> Liquiditätsplanung nicht erfasst sind.

Finanzierungsstruktur
Definition:
Die Finanzierungsstruktur eines Unternehmens wird nach Art der Finanzierungsmittel und nach deren Verweildauer im Unternehmen dargestellt. ... >>

Die Finanzierungsstruktur eines Unternehmens wird sowohl nach Art der Finanzierungsmittel (Eigen oder Fremdkapital) und nach deren Verweildauer im Unternehmen (kurz-, mittel- und langfristig) dargestellt. Die Finanzierungsstruktur wird im Rahmen der --> Bilanzanalyse geprüft. Grundsätzlich soll dem Unternehmen langfristig zur Verfügung stehendes Vermögen auch langfristig mit fest kalkulierbarem Aufwand finanziert werden.

Finanzierungsvermittlung
Definition:
Die Finanzierungsvermittlung umfasst alle erforderlichen Tätigkeiten zur Deckung des Kapitalbedarfs. ... >>

Die Finanzierungsvermittlung umfasst alle erforderlichen Tätigkeiten zur Deckung des --> Kapitalbedarfs, angefangen von der --> Finanzierungsberatung, der Erstellung eines --> Finanzierungskonzepts, der Zusammenstellung und Aufbereitung der entscheidungsrelevanten Unterlagen bis zur Auswahl eines geeigneten Finanzierungsgebers. Üblicherweise wird bei der Finanzierungsvermittlung auch die notwendige --> Verhandlungsführung mit dem Finanzierungsgeber bis zur Finanzierungsentscheidung im Auftrag des Mandanten übernommen.

Finanzkommunikation
Definition:
Bei der Finanzkommunikation handelt es sich um einen Prozess zur Bereitstellung von . . . mehr

Bei der Finanzkommunikation handelt es sich um einen Prozess zur Bereitstellung von relevanten Finanzinformationen eines Unternehmens für die jeweiligen Kapitalgeber, in erster Linie für Kreditinstitute. Zur Finanzkommunikation zählen alle Informationen des Unternehmens über die aktuelle wirtschaftliche Situation, das Leistungsspektrum, die Auftragslage, die  --> Liquidität sowie Aussagen zur künftigen Entwicklung des Geschäftes. In der Regel erfolgt diese Darstellung im Rahmen eines  --> Businessplans, einen Finanzplans oder einen Investitionsplans.

Finanzplanung
Definition:
Der Finanzplan dient der Erhaltung der Liquidität des Unternehmens. Gegenstand des Finanzplans

Der Finanzplan dient der Erhaltung der --> Liquidität des Unternehmens. Gegenstand des Finanzplans ist die zukunftsorientierte Planung aller Zahlungsströme im Unternehmen. Neben der Gesamt-Budgetierung, siehe --> Budgetierung, umfasst die Planung auch Teilbudgets, wie z.B. den  --> Kapitalbedarf, die --> Liquiditätsplanung, den Absatz- und Personalplan und die Planung der Mittelbeschaffung.

Forderungsmanagement
Definition:
Das Forderungsmanagement umfasst die professionelle Abwicklung und Bearbeitung des Forderungsbestandes in einem Unternehmen. ... >>

Das Forderungsmanagement umfasst die professionelle Abwicklung und Bearbeitung des Forderungsbestandes in einem Unternehmen. Den Kunden wird vom Zeitpunkt der erbrachten Leistung bis zum Zeitpunkt der vollständigen Bezahlung ein kurzfristiger  --> Kredit zur Verfügung gestellt. Das Forderungsmanagement regelt die zeitnahe und ordnungsgemäße Rechungsstellung, die Rechnungskondition (Rabatte, Zielgewährung) und die Rechnungsüberwachung mit dem Ziel, Forderungsausfälle so gering wie möglich zu halten und die --> Liquidität des Untermehmens zu sichern.

Geschäftsplan
Definition:
Ein Geschäftsplan umfasst die schriftliche Dokumentation einer Geschäftsmöglichkeit ... >>

Ein Geschäftsplan umfasst die schriftliche Dokumentation einer Geschäftsmöglichkeit und die Beschreibung geeigneter Maßnahmen, mit denen die Geschäftsidee realisiert werden kann, siehe auch --> Businessplan

Gründercoaching
Definition:
Das Gründercoaching Deutschland fördert junge Unternehmer mit öffentlichen Fördermitteln ... >>

Das Gründercoaching Deutschland fördert junge Unternehmer mit --> öffentlichen Fördermitteln in Form eines Zuschusses für die Bezahlung von externen Beratungsleistungen innerhalb der ersten 5 Jahre nach Gründung des Unternehmens. Der externe Berater hat seine Qualifikation in Deutschland gegenüber der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) nachzuweisen und ist dort als zugelassener Berater zum Gründercoaching Deutschland gelistet. In Bayern wird zusätzlich auch ein  --> "Vorgründungscoaching" mit Zuschüssen gefördert, d.h., die externe Beratungsleistung wird bereits vor der eigentlichen Gründung des Unternehmens unterstützend gefördert.

Gründungscoaching
Definition:
Das Gründungscoaching ist ein synonym verwendeter Begriff für das Gründercoaching Deutschland ... >>

Das Gründungscoaching ist ein synonym verwendeter Begriff für das --> Gründercoaching Deutschland.

Gründungszuschuss
Definition:
Der Gründungszuschuss kann bei einer Existenzgründung beantragt werden, wenn die Aufnahme der selbständigen Tätigkeit aus der Arbeitslosigkeit heraus erfolgt. ... >>

Der Gründungszuschuss kann bei einer --> Existenzgründung beantragt werden, wenn die Aufnahme der selbständigen Tätigkeit aus der Arbeitslosigkeit herauserfolgt. Bis Ende 2011 hatten Bezieher von Arbeitslosengeld (ALG I)  einen gesetzlichen Anspruch auf den Gründungszuschuss. Durch Gesetzesänderung wurde der Rechtsanspruch in eine Ermessensentscheidung der Agentur für Arbeit umgewandelt.

Jahresabschluss
Definition:
Der Jahresabschluss ist der rechnerische Abschluss des Geschäftsjahres. ... >>

Der Jahresabschluss ist der rechnerische Abschluss des Geschäftsjahres. Er stellt sowohl die finanzielle Lage als auch den Erfolg des Unternehmens fest. Bei buchführungspflichtigen Unternehmen umfasst der Jahresabschluss die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung, ggf. ergänzt um den Anhang und den Lagebericht. Gewerbetreibende und freie Berufe ohne Verpflichtung zur Buchführung stellen eine Einnahmen-Überschuss-Rechnung auf.

Jahresabschlussanalyse
Definition:
Die Jahresabschlussanalyse ist die systematische Untersuchung der Geschäftszahlen eines Unternehmens hinsichtlich der aktuellen Geschäftslage ... >>

Die Jahresabschlussanalyse ist die systematische Untersuchung der Geschäftszahlen eines Unternehmens hinsichtlich der aktuellen, aber auch künftigen, wirtschaftlichen und finanziellen Lage. Häufiger wird statt Jahresabschlussanalyse der Begriff  --> Bilanzanalyse verwendet.

Kapitalbedarf
Definition:
Unter Kapitalbedarf versteht man die Summe aller erforderlichen Ausgaben, die ein Unternehmen benötigt, um seine Investitionen zu tätigen. ... >>

Unter Kapitalbedarf versteht man die Summe aller erforderlichen Ausgaben, die ein Unternehmen benötigt, um seine Investitionen zu tätigen. Es ist der Geldbetrag, der zum Zeitpunkt der Ausgabe bzw. Anschaffung zur Verfügung stehen muss. Es wird zwischen Anlagekapitalbedarf und Umlaufkapitalbedarf unterschieden. Der Kapitalbedarf wird im --> Finanzplan ermittelt und muss durch Eigenkapital oder Fremdkapital zur Vefügung gestellt werden.

Kapitaldienstfähigkeit
Definition:
Unter Kapitaldienstfähigkeit wird die Fähigkeit bezeichnet, die vereinbarten Zinsen und die notwendigen Tilgungsleistungen für Fremdkapital erbringen zu können. ... >>

Unter Kapitaldienstfähigkeit wird die Fähigkeit bezeichnet, die vereinbarten Zinsen und die notwendigen Tilgungsleistungen für Fremdkapital fristgerecht und pünktlich dauerhaft aus eigener Ertragskraft zahlen zu können ohne dass vorhandene Sicherheiten verwertet werden, da es sich sonst um Pfandleihe handeln würde. Die maximale Kapitaldienstfähigkeit wird stets durch Banken im Rahmen der --> Kreditwürdigkeitsprüfung festgestellt.

Kostenanalyse
Definition:
Die Kostenanalyse ist Teil der Jahresabschlussanalyse und zeigt das Kostenverhalten im Unternehmen auf. ... >>

Die Kostenanalyse ist Teil der --> Jahresabschlussanalyse und zeigt das Kostenverhalten in einem Unternehmen auf. Ziel ist es, einen dauerhaften Kostenvorsprung zu erreichen. Die Kostenanalyse ist für Unternehmen, die in ihrer Branche keine oder nur eine geringe Differenzierungsmöglichkeiten haben, unerlässlich, da sie nur auf Kosten- bzw. Preisbasis einen Wettbewerbsvorteil erzielen können.

Kredit
Definition:
Kredit geht auf das frz. crédit und das ital. credito zurück. Beide Worte resultieren aus dem Lateinischen credere: (ver-)trauen, glauben. ... >>

Kredit geht auf das frz. crédit und das ital. credito zurück. Beide Worte resultieren aus dem Lateinischen credere: (ver-)trauen, glauben. Mit Kredit wird im Finanzwesen die zur Verfügungstellung von Fremdkapital bezeichnet. Im Bankwesen werden unter Kredit kurzfristig rückzahlbare Fremdmittel verstanden, im Gegensatz zu --> Darlehen. Die Zinsen für kurzfristige Kredite liegen in der Regel deutlich über den Zinsen für langfristige Darlehen.

Kreditmediation
Definition:
Kreditmediation ist Teil der Verhandlungsführung mit Kreditistituten. ... >>

Kreditmediation ist Teil der --> Verhandlungsführung mit Kreditistituten. Die Kreditmediation bezeichnet einen strukturierten Prozess, der mit Einverständnis aller Beteiligten durch einen allparteilichen Dritten geführt wird mit dem Ziel, bei Unstimmigkeiten zwischen Bank und Unternehmen eine für alle akzeptable und einvernehmliche Lösung zu erreichen. Der Vermittler (Kreditmediator) benötigt für die Kreditmediation spezielle Erfahrungen und Kennntisse. Er erkennt die Regeln und Standards des Bundesverbandes der Kreditmediatoren an.

Kreditwürdigkeit
Definition:
Unter Kreditwürdigkeit versteht man in der Finanzwirtschaft die Fähigkeit, vorhandene Schulden zurückzahlen zu können. ... >>

Unter Kreditwürdigkeit, oder auch --> Bonität, versteht man in der Finanzwirtschaft die Fähigkeit, vorhandene Schulden zurückzahlen zu können (Zahlungsfähigkeit) und auch zurückzahlen zu wollen (Zahlungswilligkeit). Die Kreditwürdigkeit wird von Banken an Hand umfagreicher Unterlagen vor einer Kreditausreichung geprüft. Während der Laufzeit eines --> Kredites haben die Kreditinstitute sich regelmäßig die wirtschaftlichen Verhältnisse der Kreditnehmer offen legen zu lassen. Eine wesentliche Verschlechterung der Kreditwürdigkeit verursacht häufig die Forderung der Bank nach weiteren Sicherheiten oder der Rückzahlung des Kredites.

Krisendiagnose
Definition:
In der Betriebswirtschaftslehre beinhaltet Krisendiagnose die Forschung nach Ursachen für die Schieflage eines Unternehmens. ... >>

In der --> Betriebswirtschaftslehre beinhaltet Krisendiagnose die Forschung nach Ursachen für die Schieflage eines Unternehmens, in der Regel durch --> Bilanzanalyse. Statistische Erhebungen zeigen, dass die tatsächlichen Ursachen und Auslöser für eine Unternehmenskrise bereits einige Jahre vor der möglichen Insolvenz des Unternehmens liegen und die Krisendiagnose häufig zu einem späten Zeitpunkt beginnt.

Kundenbindung
Definition:
Neben den klassichen Maßnahmen zur Kundenzufriedenheit unterscheidet man Maßnahmen zur Kundenbindung ... >>

Neben den klassischen Maßnahmen zur Kundenzufriedenheit unterscheidet man Maßnahmen zur Kundenbindung, d.h., Maßnahmen zur Gewinnung von Neukunden aus der Laufkundschaft bzw. aus Einmalkäufern. Maßnahmen zur  Kundenbindung sind nicht nur Rabatt- und Bonusprogramme, sondern immer mehr eine serviceorientierte, permanente und strukturierte Kundenbeziehungspflege. Psychologisch wirksame Maßnahmen erweisen sich häufig effektiver und werden sukzessive Bonus- und preispolitische Instrumente der Kundenbindung ersetzen, siehe auch --> Erscheinungsbild

Liquidität
Definition:
Der Begriff Liquidität bezeichnet im betriebswirtschaftlichen Sinn die Verfügbarkeit über ausreichend Zahlungsmittel ... >>

Der Begriff Liquidität (aus dem Lateinischen liquidus = flüssig) bezeichnet im betriebswirtschaftlichen Sinn die Verfügbarkeit über ausreichend Zahlungsmittel, oder anders ausgedrückt, die jederzeitige Zahlungsfähigkeit. Erstes Ziel jedes Unternehmens ist es, die jederzeitige Zahlungsfähigkeit sicherzustellen, um die fälligen Verbindlichkeiten ohne Verzug und uneingeschränkt begleichen zu können. Wichtige  --> Bilanzkennzahl für die Messung der Liquidität ist der  --> Cash Flow. Fehlende Zahlungsfähigkeit, also mangelnde Liquidität, wenn auch nur vorübergehend, ist ein Grund für einen Antrag auf Insolvenz.

Liquiditätsplanung
Definition:
Ein Liquiditätsplan stellt alle ein- und ausgehenden Zahlungsströme innerhalb einer Geschäftsperiode dar. ... >>

Ein Liquiditätsplan stellt alle ein- und ausgehenden Zahlungsströme innerhalb einer Geschäftsperiode in einem Unternehmen dar. Mit ihm wird die Zahlungsfähigkeit des Unternehens zukunftsorientiert sichergestellt. Auftretende Engpässe können somit rechtzeitig erkannt und durch entsprechende Maßnahmen abgewendet werden. Ein Liquiditätsplan ist Teil der --> Budgetierung und sollte mindestens 6 Monate umfassen, besser 12 Monate. Ein Liquiditätsplan wird regelmäßig von Kreditinstituten bei der Beantragung --> öffentlicher Fördermittel gefordert.

Marktpotenzial
Definition:
Marktpotenzial ist ein Begriff aus dem Marketing. Es stellt die maximal mögliche Absatzmenge für ein Produkt dar. ... >>

Marktpotenzial ist ein Begriff aus dem Marketing. Es stellt die maximal mögliche Absatzmenge (Sättigungspunkt) für ein Produkt oder eine Dienstleistung innerhalb bestimmter definierter räumlicher Grenzen dar. Im Gegensatz zum Marktpotenzial gibt das Marktvolumen die tatsächlich abgesetzte Menge an.

Marktstrategie
Definition:
Der Begriff Marktstrategie bezeichnet in der Betriebswirtschaft eine geplante Vorgehensweise eines Unternehmens ... >

Der Begriff Marktstrategie bezeichnet in der --> Betriebswirtschaft eine geplante Vorgehensweise eines Unternehmens zur Erkennung, Erschließung und Nutzung von vorhandenem  --> Marktpotenzial für dauerhaftes Wachstum.

 
Mittelstandsfinanzierung
Definition:
Unter dem Begriff Mittelstandsfinanzierung werden alle Arten und Möglichkeiten der Finanzierung für kleine und mittlere Unternehmen zusammengefasst. ... >>

Unter dem Begriff Mittelstandsfinanzierung werden alle Arten und Möglichkeiten der Finanzierung für kleine und mittlere Unternehmen zusammengefasst. Das Ergebnis einer Beratung für eine Mittelstandsfinanzierung wird in einem --> Finanzierungskonzept dargestellt. Zwischen dem gesetzlich definierten Begriff "kleine und mittlere Unternehmen (KMU)" und dem im allgemeinen Sprachgebrauch verwendeten Begriff "Mittelstand" bestehen teilweise erhebliche Meinungsunterschiede.

Notfallplan
Definition:

Ein Notfallplan im Unternehmen enthält Aufzeichnungen und Anweisungen der Geschäftsleitung, die im Notfall die wichtigsten Informationen enthalten, um den Geschäftsbetrieb auch nach einem Notfall ordnungsgemäß und reibungslos fortführen zu können.

Ein Notfallplan enthält nicht nur den Aushang mit wichtigen Telefonnummern, um schnell Hilfe herbeizurufen, wenn ein Brand, eine Bombendrohung oder ein Unfall geschieht. Im Notfallplan ist auch geregelt, was zu tun ist, wenn der Chef für längere Zeit ausfällt. Mit dem Ausfall der Geschäftsführung sollte im Unternehmen jederzeit gerechnet werden; ein Notfall tritt häufig unverhofft und plötzlich ein. Um Schäden und Auswirkungen solcher Notfälle zu minimieren, ist eine geordnete und wohl überlegte Vorgehensweise erforderlich.

Dafür müssen mögliche Notsituationen im Voraus durchdacht werden. Als Ergebnis sind so genannte Notfallpläne zu erstellen, in denen festgelegt wird, wie in der jeweiligen Notsituation vorzugehen ist. Anhand dieser Notfallpläne sind alle Mitarbeiter zu informieren.

Im Notfallplan sind auch Zugangsberechtigungen für Vertreter, Passwörter, die Hinterlegung von Ersatzschlüsseln, Vollmachten usw. zu hinterlegen.

Offensive Mittelstand
Definition:

Die Offensive Mittelstand - Gut für Deutschland ist ein eigenständiges Netzwerk unter dem Dach der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA).

INQA ist eine gemeinsame Initiative von Bund, Ländern, Verbänden und Institutionen der Wirtschaft, Unternehmen, Gewerkschaften, Sozialversicherungsträgern und Stiftungen mit dem Ziel, die Innovationskraft und die Wettbewerbsfähigkeit am Standort Deutschland zu verwirklichen.

Im Rahmen der Initiative werden unterschiedliche Standards zu verschiedenen Themen erarbeitet, so z.B. für eine gute, mitarbeiter- und kundenorientierte, Unternehmensführung mit dem  --> Unternehmens - Check "Guter Mittelstand".

Zertifizierte --> Berater der Offensive Mittelstand, wie Sperber & Scholz, sind authorisiert, Beratungen im Rahmen des --> Unternehmens - Checks "Guter Mittelstand" durchzuführen.

öffentliche Fördermittel
Definition:
In Deutschland sind mehr als 2.000 Förderprogramme (öffentliche Fördermittel) verfügbar. ... >>

In Deutschland sind mehr als   2.000  öffentliche Förderprogramme verfügbar. Die öffentlichen Fördermittel werden sowohl durch den Bund und die Länder als auch durch die Europäische Union (Europäischer Sozialfonds - ESF) zur Verfügung gestellt. Öffentliche Fördermittel reichen von nicht rückzahlbaren Zuschüssen, zinsverbilligten Darlehen bis hin zu öffentlichen Bürgschaften und Haftungsfreistellungen für Bankdarlehen. Nicht alle Kreditinstitute bieten bei der Erstellung eines  --> Finanzierungskonzeptes öffentliche Fördermittel an.

öffentliche Förderprogramme
Definition:
In Deutschland sind mehr als 2.000 öffentliche Förderprogramme verfügbar. ... >>

In Deutschland sind mehr als  2.000  öffentliche Förderprogramme verfügbar. Die öffentlichen Fördermittel werden sowohl durch den Bund und die Länder als auch durch die Europäische Union (Europäischer Sozialfonds - ESF) zur Verfügung gestellt. Öffentliche Förderprogramme reichen von nicht rückzahlbaren Zuschüssen, zinsverbilligten Darlehen bis hin zu öffentlichen Bürgschaften und Haftungsfreistellungen für Bankdarlehen. Nicht alle Kreditinstitute bieten bei der Erstellung eines  --> Finanzierungskonzeptes öffentliche Förderprogramme an.

Planrechnung
Definition:
Unter Planrechnung im betriebswirtschaftlichen Sinn ist der strukturierte, zukunftsgerichtete Planungsprozess in einem Unternehmen zu verstehen ... >>

Der Begriff Planrechnung umfasst im betriebswirtschaftlichen Sinn den gesamten strukturierten, zukunftsgerichteten Planungsprozess (--> Budgetierung) in einem Unternehmen. In der Planrechnung werden nicht nur die Zahlungströme im Unternehmen (--> Liquiditätsplan) dargestellt, sondern auch Teilplanungen wie z.B. der --> Kapitalbedarf  oder der  Investitions-, Absatz- und Personalplan.

Preiskalkulation
Definition:
Bei der Preiskalkulation soll der optimale Verkaufspreis . . . >>

Bei der Preiskalkulation soll der optimale Verkaufspreis für ein Produkt oder eine Dienstleistung gefunden werden, d.h., der Verkaufspreis stellt sicher, dass die Kunden das Produkt/die Leistung zu diesem Preis auch kaufen. Gleichzeitig deckt der Verkaufserlös die gesamten betrieblichen Kosten inklusive evtl. bestehender Zins- und Tilgungsleistungen für Darlehen und Kredite und die Lebenshaltungskosten des Unternehmers. Nicht zu vergessen sind Rücklagen für Altersvorsorge und Ersatzbeschaffung für Anlagen und Maschinen.

Im Handwerk erfolgt die Preiskalkulation über den Stundenverrechnungssatz, im Handel über eine angepasste Stückkosten-Rechnung.

Rating
Definition:
Unter Rating wird im Finanzwesen die Vergabe einer Note für die Kreditwürdigkeit eines Schuldners verstanden. ... >>

Unter Rating wird im Finanzwesen die Vergabe einer Note für die --> Kreditwürdigkeit  eines Schuldners verstanden. Spezialisierte, internationale Rating - Agenturen vergeben Rating - Codes von A bis D. Die beste Note für die Kreditwürdigkeit ist drei Mal A  (AAA - "triple A").
Im Bankwesen vergeben Kreditinstitute zur Einordnung der --> Bonität ihrer Kreditnehmer eigene Rating - Codes (internes Rating). Hier berechnet das Kreditinstitut das Rating nach eigenen mathematisch-statistischen Verfahren,Es wird zwischen dem qualitiativen und dem quantitativen Rating unterschieden, wobei die einzelnen einfließenden Faktoren je nach Kreditinstitut und Bankengruppe unterschiedlichen Gewichtungen unterliegen. Zusätzlich unterscheidet sich die "Benotung" zwischen den Bankengruppen von 1-16 bzw. 1-18 oder von A-D bzw. A-H, so dass Vergleiche durch Außenstehende nur bedingt möglich sind.

Rentabilitätsvorschau
Definition:
Der Begriff Rentabilitätsvorschau wird in der Regel als Synonym für die Ertragsplanung eines Unternehmens verwendet. ... >>

Der Begriff Rentabilitätsvorschau wird in der Regel als Synonym für die --> Ertragsplanung eines Unternehmens verwendet. Die Agenturen für Arbeit gewähren einen --> Gründungszuschuss bei Existenzgründung aus der Arbeitslosigkeit heraus. In diesem Fall fordern sie vom Gründer generell eine Rentabilitätsvorschau und die Vorlage einer sog.  --> Tragfähigkeitsbescheinigung

Restrukturierung
Definition:
Unter Restrukturierung versteht man einen Vorgang in Wirtschaftsunternehmen zur Neugestaltung betrieblicher Prozesse und Strukturen. ... >>

Unter Restrukturierung versteht man einen Vorgang  in Wirtschaftsunternehmen oder Institutionen, mit dem vorhandene Geschäftsprozesse und betriebliche Strukturen neu gestaltet werden sollen. Ziel der Restrukturierung ist eine Verbesserung des Kosten-Nutzen-Verhältnisses. In der Regel ist eine Restrukturierung die Summe aus mehreren einzelnen Maßnahmen, durch deren Zusammenwirken das gesetzte Ziel im Unternehmen erreicht werden soll. Die Darstellung der Maßnahmen und deren positive Auswirkungen erfolgt in der Regel in einem  --> Businessplan.

Soll-Ist-Vergleich
Definition:
Der Soll-Ist-Vergleich ist Teil des Finanz - Controllings. ... >>

Der  Soll-Ist-Vergleich  ist Teil des Finanz - Controllings. Bestehende Kosten-, --> Rentabilitäts- und --> Finanzplanungen werden mit den tatsächlichen Zahlen aus der Finanzbuchhaltung verglichen. Bei erkannten Abweichungen kann der Unternehmer zeitnah entspreechende Maßnahmen einleiten, um die geplanten Ziele weiterhin zu erreichen.
Banken nehmen einen Soll-Ist-Vergleich regelmäßig im Rahmen der --> Kreditwürdigkeitsprüfung vor.

SWOT - Analyse
Definition:
Die SWOT - Analyse untersucht die Stärken und Schwächen eines Unternehmens ... >>

Die SWOT - Analyse untersucht die Stärken und Schwächen eines Unternehmens und soll die vorhandenen Chancen und Risiken aufzeigen (Strength, Weakness, Opportunities, Threats), siehe auch --> Unternehmensanalyse

Tragfähigkeitsbescheinigung
Definition:
Eine Tragfähigkeitsbescheinigung kann von einer "fachkundigen Stelle" abgegeben werden. Sie bestätigt, dass die dargestellte Geschäftsidee den Lebensunterhalt des Gründers sichern kann.

Eine Tragfähigkeitsbescheinigung kann von einer "fachkundigen Stelle", in der Regel Unternehmensberater, Steuerberater oder die IHK, abgegeben werden. Sie bestätigt, dass die im --> Businessplan dargestellte Geschäftsidee zur --> Existenzgründung den Lebensunterhalt des Gründers sichern kann. Eine Tragfähigkeitsbescheinigung wird regelmäßig von der Agentur für Arbeit bei Beantragung eines  --> Gründungszuschusses gefordert und umfasst neben der Beschreibung der Geschäftsidee auch eine --> Rentabilitätsvorschau.

Unterlagen für die Finanzierung
Definition:
Die Vorlage eines vollständigen Businessplans durch den Unternehmer fördert eine schnelle und positive Finanzierungsentscheidung erheblich ... >>

Bei Ausreichung eines --> Kredites oder --> Darlehens durch ein Kreditinstitut sind der Bank die wirtschaftlichen Verhältnisse des Kreditnehmers offenzulegen, d.h., es sind in jedem Fall aktuelle Geschäftszahlen vorzulegen. Dies beinhaltet die Vorlage des letzten --> Jahresabschlusses, der nicht älter als 18 Monate sein sollte, sowie eine zeitnahe --> betriebswirtschaftliche Auswertung mit Summen- und Saldenliste. Zusätzliche Unterlagen für die Finanzierung, d.h., die Darstellung des notwendigen --> Kaptialbedarfs sowie einer --> Rentabilitätsvorschau und einer --> Liquiditätsplanung für die erforderliche Investition durch den Unternehmer, üblicherweise in Form eines --> Businessplans,  fördern eine schnelle und positive Kreditentscheidung erheblich.

Unternehmens - Check
Definition:
Der Unternehmens-Check-Up der Fa. Sperber & Scholz bietet einen schnellen Überblick über die aktuelle wirtschaftliche Gesamtsituation des Unternehmens ... >>

Der Unternehmens - Check "Guter Mittelstand" bietet einen schnellen Überblick über die aktuelle wirtschaftliche Gesamtsituation des Unternehmens. Mit dem Unternehmens - Check "Guter Mittelstand" sind notwendige Handlungsfelder präzise und einfach zu erkennen. Somit bietet er die erforderliche Grundlage für eine Steigerung der Effizienz und die Sicherung der Qualität im Unternehmen zur Zufriedenheit der Kunden und der Beschäftigten, siehe auch --> Unternehmensanalyse

Sperber & Scholz sind zertifizierte Berater der "Offensive Mittelstand" - Gut für Deutschland    www.offensive-mittelstand.de

Unternehmensanalyse
Definition:
Die Unternehmensanalyse untersucht die Stärken und Schwächen eines Unternehmens ... >>

Die Unternehmensanalyse untersucht die Stärken und Schwächen (--> SWOT - Analyse) eines Unternehmens mit dem Ziel, Handlungsfelder zu erkennen und die Steuerung des Unternehmens entsprechend auszurichten. Sie ist ein Instrument der strategischen Planung und dient der Positionsbestimmung und Strategieentwicklung im Unternehmen. Im Rahmen einer Unternehmensanalyse werden üblicherweise die Bereiche Management und Organisation, Rechnungswesen und Finanzen, Ressourcen und Produkte sowie Marketing und Vertrieb untersucht.

Unternehmensfinanzierung
Definition:
Unter dem Begriff Unternehmensfinanzierung (engl. Corporate finance) versteht man alle Maßnahmen . . .

Unter dem Begriff Unternehmensfinanzierung (engl. Corporate finance) versteht man alle Maßnahmen, die ein Unternehmen ergreift, die zu seiner  --> Finanzplanung und seiner Finanzierung dienen.

Unternehmensnachfolge
Definition:
Unter einer Unternehmensnachfolge versteht man die Übertragung des Eigentums und der Führung eines Unternehmens . . . >>

Unter einer Unternehmensnachfolge versteht man die Übertragung des Eigentums und der Führung eines Unternehmens auf eine oder mehrere neue natürliche oder juristische Personen. Hierbei müssen die Übertragung von Eigentum und Führung weder zeitgleich noch als einheitlicher Vorgang erfolgen.
Allein in Bayern sind gemäß Informationen des Bayerischen Wirtschaftsministeriums jährlich ca. 12.000 Betriebe betroffen. In 70% aller Fälle erfolgt eine Unternehmensnachfolge altersbedingt, bei 15% aus einer Notlage (Unfall, Krankheit, etc.) heraus. Bei 16% der Unternehmen, meist kleinere Betriebe, droht eine Schließung mangels geeigneter Unternehmensnachfolge und rechtzeitiger Planung.

Unternehmenspositionierung
Definition:
Unternehmenspositionierung ist ein Begriff aus dem Marketing. Er bedeutet das planvolle Herausstellen der Qualitäten des Unternehmens ... >>

Unternehmenspositionierung ist ein Begriff aus dem Marketing. Unternehmenspositionierung bedeutet das planvolle Schaffen und Herausstellen der vorhandenen Stärken und Qualitäten eines Unternehmens, seiner Dienstleistungen oder Produkte ( --> SWOT - Analyse) im Hinblick auf die vorhandene Zielgruppe, die potenziellen Kunden - im Idealfall das Aufzeigen eines Alleinstellungsmerkmals. Die Unternehmenspositionierung ist die Basis für eine entsprechende Marketing- bzw. --> Marktstrategie.

Unternehmensübertragung
Definition:
Unter Unternehmensübertragung versteht man die Übertragung der Führung und des Eigentums eines Unternehmens . . . >>

Unter Unternehmensübertragung versteht man die Übertragung der Führung und des Eigentums eines Unternehmens auf eine oder mehrere neue natürliche oder juristische Personen. 
siehe auch  --> Unternehmensnachfolge

Verhandlungsführung
Definition:
Die strukturierte Vorgehensweise bei der Verhandlungsführung ermöglicht es, Gegenargumente zu entkräften und Alternativen zu erarbeiten, die eine zielführende Lösung im Interesse aller Beteiligten ermöglichen ... >>

Kern einer erfolgversprechenden Verhandlungsführung ist die Vorbereitung. Die eigenen Ziele und Prioritäten müssen klar definiert sein. Die Position und die Interessen des Verhandlungspartners sind im Vorfeld zu erkennen und zu analysieren. Die strukturierte Vorgehensweise bei der Verhandlungsführung ermöglicht es, Gegenargumente zu entkräften und Alternativen zu erarbeiten, die eine zielführende Lösung im Interesse aller Beteiligten ermöglichen, siehe auch --> Kreditmediation, --> Finanzierungsvermittlung

Vorgründungscoaching
Definition:
Das Vorgründungscoaching Bayern fördert junge Unternehmer im Vorfeld einer Existenzgründung durch Zuschüsse ... >>

Das Vorgründungscoaching Bayern fördert junge Unternehmer im Vorfeld einer Existenzgründung mit --> öffentlichen Fördermitteln in Form eines Zuschusses für die Inanspruchnahme einer externen, unterstützenden Beratungsleistung. Gezielt soll durch das Vorgründungscoaching Bayern der Gründer bei der Prüfung seiner Geschäftsidee unterstützt und begleitet werden, um die dauerhafte Tragfähigkeit seines Unternehmensplans zusichern, siehe auch --> Gründungscoaching Deutschland